Bereits letzte Woche zeigte das Thermometer wieder über 30 Grad. Gerade jetzt denken manche Hausbesitzer oder -Bewohner daran, die Kellerräume mal so richtig durchzulüften, um Gerüche und Feuchtigkeit zu vertreiben. Genau dies kann aber Feuchtigkeit in Kellern erst recht herbei führen. Richtiges Lüften ist auch hier unverzichtbar.

Richtiges Lüften

Vorsicht bei Kellerlüftung in den Sommermonaten

Gravierende Schäden
Die entsprechenden Feuchtigkeitsschäden könnten gravierend sein – bis hin zur eingeschränkten Nutzung der Kellerräume. Schäden dort gelagerter Kleidung oder Büchern, Schäden an der Bausubstanz oder gar gesundheitliche Einschränkungen (Schimmelpilzbildung) wären die Folge. Die Erklärung: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kühle. Lässt man die warme Luft von außen herein, kann sie sich nun als Feuchtigkeit an den deutlich kühleren Kellerwänden absetzen – dieser Vorgang ist bekannt als „Schwitzen“. Man kennt das auch aus dem Haushalt, wenn eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank mit Kondenswasser „beschlägt“.

Richtiges Lüften ist unerlässlich
Die Verursacher fragen sich dann, woher die Flecken im Kellerputz kommen. Gerade bei älteren Häusern mit Natursteinmauern und kalten Steinböden gebe es dieses Problem. Bei einer Kellertemperatur von unter 12 Grad Celsius sollte man deshalb von Mai bis September die Kellerfenster geschlossen halten, auf jeden Fall an heißen oder schwülen Tagen. Nur in kühlen Nächten, an kühleren Tagen oder auch an kühlen Regentagen sollte man den Keller lüften, wenn sich beispielsweise dort Wohnräume befänden. Entgegen der landläufigen Annahme sei die Luft bei Regen weniger befeuchtet als warme Luft durch unsichtbaren Wasserdampf.

Wie in Wohnräumen in den oberen Geschossen lüftet man auch hier am besten kurz und kräftig bei weit geöffneten Fenstern“