In den nächsten zwei Jahren will jeder dritte Deutsche umziehen. Trotzdem beklagen viele Vermieter zu lange Leerstände und damit auch Mietausfälle. Wie Sie Ihre Immobilie richtig vermieten.

So vermeiden Sie Leerstand beim vermieten

Leerstand vermeiden

Umziehen ist Trend. Das behauptet zumindest eine Internetplattform, die sich auf die Immobilien-Vermietung spezialisiert hat. So will in den nächsten 2 Jahren trotz angespanntem Wohnungsmarkt und steigenden Mieten jeder dritte Deutsche seine Wohnung wechseln. Begünstigt wird dies auch durch die aktuelle Gesetzeslage zum Bestellerprinzip. Doch obwohl alle Zeichen günstig stehen, beklagen sich viele Vermieter über zu lange Leerstandszeiten und damit verbundenen Mietausfällen.

Wie kann man nun die finanzielle Belastung gering halten?

Die Visitenkarte: Ein perfektes Inserat!
Wer schon mal ein Immobilien-Inserat erstellt hat, weiß wie viel Arbeit darin steckt. Das Inserat ist die klassische Visitenkarte von Vermieter und Immobilie und sollte mit Liebe zum Detail glänzen. Unbedingt vermieden werden sollten Fachausdrücke und schwer verständliche Ausdrucksweisen. Damit sich ein Interessent ein möglichst realistisches Bild von der Immobilie machen kann, ist es wichtig, die Beschreibung sowie die Bilder so realistisch wie möglich darzustellen. Die Adresse, Lage, Größe, Mietpreis, Ausstattung und Zustand sind hier die Mindestanforderungen. Zusätzlich können Sie mit Angaben zu Mikrolage, als wo ist der nächste Einkaufsmarkt, das nächste Restaurant etc. punkten.

Was nicht fehlen darf
Perfekte Fotos! Bitte möglichst keine Aufnahmen mit dem Handy! Die Qualität sieht zwar an den kleinen Bildschirmen gut aus, nur wenn man die Fotos mal am PC anschaut, so sieht man das alles sehr pixelig ist. Der Profi spricht dabei von Bildrauschen und ungenügender Tiefenschärfe. Besser wäre es, einen Profi-Fotografen zu beauftragen um die Immobilie von ihrer besten Seite zu zeigen.

Dating mit dem neuen Mieter
Viele Vermieter fragen sich: „An was erkenne ich den für mich perfekten Mieter“?
Zwar geben die obligarorischen Selbstauskünfte wie Schufa, Gehalt und Familienstand ein erstes Bild, aber sie sollten dennoch nicht als entscheidendes Indiz über Zu- und Absage gewertet werden. Ein eingehendes Gespräch und ein weiterer Fragenbogen können da schon mehr Auskünfte über die Lebensweise geben.

Stellen Sie die richtigen Fragen!
Laut §242 BGB dürfen Sie nicht alles Ihren zukünftigen Mieter fragen, bzw. er muss nicht alles wahrheitsgemäß beantworten. Das sind zum Beispiel Fragen über Familienplanung, mögliche Vorstrafen oder auch das rauchen. Erlaubt ist aber zum Beispiel Fragen zur Arbeitsstelle und den finanziellen Einkünften und warum eine neue Wohnung gesucht wird.

Machen Sie erfolgreiche Besichtigungen für Mieter und Vermieter!
Im Schnitt dauert eine Besichtigung je nach Wohnungsgröße zwischen 10 und 15 Minuten um alle Räume und die Gegebenheiten zu begutachten. Beim Besichtigungstermin werden vom Mietinteressenten sicherlich einige Fragen gestellt werden. Bereiten Sie sich ausgiebig darauf vor. Den Besichtigungstermin können Sie auch nutzen, um noch offene Fragen aus der Selbstauskunft zu klären.

Massenbesichtigungen – Nein Danke!
Sie denken vielleicht „Alle auf einmal durch und dann wird ausgewählt“. Für Mieter und auch Vermieter ist das der blanke Horror und sind auch noch sehr ineffizient. Zielführender sind da Einzelbesichtigungen die nacheinander durchgeführt werden.  Die besten Zeiten für die Besichtigungen sind Abends ab 17-20 Uhr oder am späten Samstag Nachmittag.

Für weitere Fragen zum Thema „Immobilie richtig vermieten “ steht Ihnen das Team von Maincasa – Immobilien e.K. gerne zu Verfügung. Sie erreichen Herrn Neugebauer telefonisch unter: 06181-4341595